
Fritz Fronius
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Die Künstler des Kraichgaus:
Fronius, Fritz
BILDER AUSSTELLUNGEN
LEBENSLAUF
AUSSTELLUNGEN
- 2005
Landratsamt Karlsruhe
- 2004
AVR Dossenheim
- 2003
Kreisarchiv Ladenburg (Kunst und Kultur im Rhein-Neckar-Kreis)
- 1998
Vorstellung des ADT, Tachistischer-Schüler-Workshop, Heidelberg
- 1997
Galerie im Kreis-Krankenhaus, Weinheim
- 1996
Ausstellung im Bruchsaler Lions-Club
Kreiskulturwoche Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg
- 1994
Wanderausstellung Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg
- 1993
Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung
- 1992
Kunstverein Sulzfeld
- 1991
Volksbank Karlsruhe
- 1990
Integrata Stuttgart - Ev. Tagungs- und Begegnungsstätte, Hohenwarth - Schloß Beuggen
- 1989
Kunstverein Wachenheim
- 1988
Internationale Grüne Woche, Berlin - Kunstverein, Bretten
- 1987
Landes Kredit Bank, Stuttgart - BBK Karlsruhe
- 1986
Kleine Galerie, Waiblingen
- 1985
Allianz Versicherung, Karlsruhe
- 1984
Karlsruher Versicherungsn, Karlsruhe
- 1983
Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart
- 1982
Karlsruher Versicherungen, Karlsruhe
- 1981
Colonia Versicherung, Karlsruhe
- 1981
Allianz Versicherung, Karlsruhe
LEBENSLAUF
Eine spannende Lebensgeschichte hat Fritz Fronius zu erzählen: Am 13. Juli 1950 in Karlsruhe geboren, brach Fronius als Jugendlicher aus den elterlichen Zwängen aus und fixierte sich ganz und gar auf die Malerei. Er suchte sein Glück in den Weiten Europas, schlug sich mit freien Arbeiten durch, malte naiv-surreale oder verträumte Bilder, bis er 1972 sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Klaus Arnold aufnahm. Während der Karlsruher dort die Klasse für Malerei, Grafik und Kunst am Bau besuchte, fing er an, Realistisches sowie Landschaften zu malen. Ab 1975 folgten die ersten nationalen und internationalen Ausstellungen. Nachdem Fritz Fronius sein Studium 1978 an der Akademie der Bildenden Künste abgeschlossen hatte, arbeitete er in der Außenstelle der Akademie, Schloß Scheibenhardt, als Tutor in der Druckwerkstatt (1980-1982). Dies war auch die Zeit, in der er mit Radierungen in Kontakt kam und sich diese Technik mit sehr großem Erfolg beibrachte. Daran schloß sich auch ein Stipendium der "Kunststiftung Baden-Württemberg" an, eine Zeit, in der gerade die Mädchen-Serie des Künstlers begonnen worden und das Landmann-Projekt in Planung war.
Mit den Projekten war Fronius rund 10 Jahre beschäftigt, doch reiften weitere Ideen und Projekte in dieser Zeit heran: 1993 konnte Fronius nämlich in Gambia, West-Afrika, eine Akademie der freien Malerei gründen, eine internationale Kunstakademie, der noch weitere Zweigstellen in Südamerika und Asien angeschlossen werden sollen. Hierbei soll die tradionelle Malerei der jeweiligen Kontinental- und Landbewohner beibehalten werden, sie sollen nur an Techniken dazulernen und erhalten in den Akademien Förderungen, die sonst nicht möglich wären. Den Schülern und Lehrkörpern dieses Projektes soll später auch die Möglichkeit gegeben werden, die anderen Zweigstellen zu besuchen, dort die Studien weiterzuführen, um möglichst viel zu lernen und von den anderen Kulturen zu profitieren. Für Deutschland ist solch eine Schule übrigens in Frankfurt am Main oder in Mannheim geplant.
Ein weiteres "Kind" Fronius, neben diversen Ausstellungen, Veröffentlichungen und Projekten, ist die Kunstschule ADT (Art-Design-Transfer), deren Konzeption er 1997 ausarbeitete und die er auch noch im selben Jahr gründete. Dieses Jahr wurden dann verschiedene Projekte, Workshops und Performance im Sinne des ADT-Konzepts im Waghäusler Atelier durchgeführt.
Malerei in Arbeitszyklen und stets genug Freiraum haben, seine Ideen in die Tat umsetzen zu können, das ist das Motto von Fritz Fronius, der sich sein Wohn-Atelier in einer alten Fabrik in Wiesental eingerichtet hat. Dort ist Fronius gerade dabei, seine letzten großflächigen Bilder zu malen, bevor er sich einem neu geplanten Projekt hingibt: "Entweder "angewandte Kunstgeschichten" oder aber die Künstlerschule in Afrika fertig ausbauen und weitere Ableger davon irgendwo in den Staaten oder in Tokio gründen." Mit den angewandten Kunstgeschichten ist dabei zum einen die Verbindung von Industrie und Kunst gemeint, was bedeutet, daß die sonst meist häßlichen Industriebauten malerisch und gestalterisch verändert werden sollen. Zum anderen denkt Fronius wieder daran unter diesem Gesichtspunkt lehrend tätig zu sein, angehenden Künstlern malerisch-technische Tips zu geben, ihnen Perspektiven und Räumlichkeiten in den einzelnen Darstellungsformen und den besonderen Blick für eine Sache näher zu bringen.
Fritz Fronius unterhält auch eine eigene Internetseite unter dem Titel : www.fritzfronius.de unter der er Sie gerne willkommen heißt.
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